Im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit hat die AG Extremismus (Team: Lisa Göppel, Thomas Behringer, Daniel Weber) einen weiteren wichtigen Baustein im Gesamtkonzept umgesetzt. Im Mittelpunkt stand die Fortbildung mit dem Titel: „Demokratiebildung im Kontext aktueller extremistischer Entwicklungen – Rechtsextremismus erkennen“.

Ziel der Veranstaltung war es, Lehrkräfte für aktuelle Erscheinungsformen von Extremismus zu sensibilisieren und ihnen eine fundierte fachliche Einordnung zu ermöglichen. Dabei wurde insbesondere der Fokus auf rechtsextreme Strukturen und Strategien gelegt, die zunehmend auch im schulischen Umfeld sichtbar werden können.

Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung war die Vermittlung von Erkennungsmerkmalen: Lehrkräfte wurden darin geschult, typische Symbole, Codes und digitale Marker zu identifizieren und deren Bedeutung einzuordnen. Auch Kleidung, Musik und jugendkulturelle Ausdrucksformen wurden thematisiert, um mögliche Anknüpfungspunkte extremistischer Ideologien frühzeitig wahrnehmen zu können.

Darüber hinaus wurden Ansätze zur schulischen Strukturentwicklung diskutiert. Ziel ist es, Demokratiebildung nachhaltig im Schulalltag zu verankern und präventiv gegen extremistische Tendenzen zu wirken.

Ausblick und nächste Schritte

Aufbauend auf den Erkenntnissen der Fortbildung sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Entwicklung eines Lernzirkels für Schülerinnen und Schüler
  • Erstellung von Materialien für die „Verfassungsviertelstunden“
  • Ausarbeitung eines schulischen Handlungsleitfadens zum Umgang mit extremistischen Auffälligkeiten

Mit diesen Schritten setzt die Schule ein klares Zeichen für demokratische Werte, Aufklärung und eine wachsame Schulgemeinschaft.

Text und Bilder: Daniel Weber