Metallbautechniker absolvieren 30-stündigen CNC-Kurs

Lauingen. Wie wird aus einer technischen Zeichnung ein fertiges CNC-Bauteil? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Metallbautechnikerklasse im Rahmen ihrer Weiterbildung. In einem 30-stündigen CNC-Kurs, unterrichtet von Herrn Gärtner, lernten sie die einzelnen Schritte kennen, die für die computergestützte Fertigung eines Werkstücks erforderlich sind.
Am Anfang stand das genaue Verständnis der technischen Zeichnung. Darauf aufbauend ging es um die Auswahl der passenden Maschine und das fachgerechte Spannen des Werkstücks. Auch die Auswahl der Werkzeuge sowie deren Rüsten und Vermessen waren wichtige Bestandteile des Kurses. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Setzen des Nullpunkts und dem Erstellen des CNC-Programms.

Bevor die Fertigung beginnen konnte, wurde das Programm simuliert. So ließen sich mögliche Fehler erkennen und der Ablauf überprüfen. Danach folgten das Einrichten der Maschine und die eigentliche Bearbeitung des Werkstücks. Den Abschluss bildeten das Messen und Prüfen des fertigen Bauteils.
Der Kurs vermittelte damit einen durchgängigen Einblick in den Weg von der technischen Planung bis zur Qualitätskontrolle. Die Metallbautechnikerinnen und Metallbautechniker konnten wichtige Arbeitsschritte der CNC-Fertigung kennenlernen und ihr Wissen aus der Weiterbildung praxisnah vertiefen.
Text: Gärtner Markus, Bild: Lindenthal Florian









