Zum zweiten Mal feiert Deutschland rund um den 15. Juni 2026 den Nationalen Veteranentag. Dieser beruht auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages und wird von der Bundesregierung ausgerichtet. Er würdigt die Leistungen aller ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten – und stärkt das Band zwischen ihnen und der Gesellschaft.

Im April 2024 haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großer Mehrheit beschlossen, einen Nationalen Veteranentag als Gedenktag zur Anerkennung und Würdigung der Veteraninnen und Veteranen in Deutschland einzuführen sowie ihre Versorgung und die ihrer Familien zu verbessern. Am 15. Juni 2025 wurde dann der Nationale Veteranentag erstmals in Deutschland gefeiert – mit großem Erfolg!

Akteure aus Politik und Verwaltung (Bund, Länder, Städte und Gemeinden), Veteranenverbände sowie gesellschaftliche Netzwerke sind neben der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag aktiv an der Umsetzung des Nationalen Veteranentags beteiligt. Das Bundesministerium der Verteidigung, als Dienstherr aller aktiven Soldatinnen und Soldaten und mit seiner Schnittstelle zu den Veteranenverbänden über das Veteranenbüro der Bundeswehr, wurde mit der Koordinierung der Ausgestaltung des Gedenktags beauftragt.

Offizieller Gedenktag für Veteraninnen und Veteranen

Der Nationale Veteranentag am 15. Juni ist kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein Gedenktag. Das Datum wurde gewählt, weil am 15. Juni 2019 die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erstmals das Veteranenabzeichen auf dem Fliegerhorst in Faßberg aushändigte. Wenn der 15. Juni – wie 2026 – auf einen Werktag fällt, finden die Veranstaltungen und Familienfeste am Wochenende davor oder danach statt. So wird die zentrale Festveranstaltung am Berliner Reichstagsgebäude in diesem Jahr am 21. Juni gefeiert.