
Im Rahmen eines Praxisprojekts untersuchte die Klasse MTS12 die Lärmbelastung in den Werkstätten und im Umfeld der Berufsschule. Ziel war es, ein besseres Verständnis für Schallschutzklassen sowie den Schalldämmwert von Fenstern und Türen zu entwickeln.
Gemessen wurden typische Geräuschquellen wie Bohrmaschinen, Sägen, Schleifgeräte sowie Druckluftleckagen. Zusätzlich wurde der Verkehrslärm vor dem Schulgebäude erfasst. Die Messungen zeigten, dass insbesondere Maschinen in den Werkstätten sehr hohe Schallpegel erreichen, die deutlich über den empfohlenen Werten liegen können. Auch kleine Leckagen in Druckluftsystemen verursachen dauerhaft unnötigen Lärm.
Durch den Vergleich der Messwerte mit unterschiedlichen baulichen Situationen wurde deutlich, wie stark Fenster und Türen zur Schalldämmung beitragen können. Je nach Schallschutzklasse lassen sich Lärmbelastungen erheblich reduzieren.
Das Projekt machte deutlich, wie wichtig technischer und baulicher Schallschutz im Arbeitsalltag ist – sowohl für die Gesundheit als auch für die Konzentration. Gleichzeitig wurde das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lärm geschärft.
Bilder und Text: Florian Lindenthal








