Wie im Großen Kopernikus-Projekte zum Gelingen der Energiewende und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen und was jede/r einzelne von uns im Kleinen tun kann und muss, wenn er/sie es kann.

Referent:                Prof. Hans Ulrich Buhl, FIM Forschungsinstitut und Fraunhofer FIT

Vita von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Ulrich Buhl

1955 in Esslingen geboren, ist Professor für BWL, Wirtschafts­informatik, Finanz- & Informationsmanagement. Seit 2001 baute er als wissenschaftlicher Leiter das von der bayerischen Staatskanzlei eingerichtete Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informations­management (FIM) und zusätzlich seit 2011 auch den Institutsteil Wirtschafts­informatik des Fraunhofer FIT auf. Im Rahmen des Kopernikus-Projekts SynErgie leitete Prof. Buhl seit 2016 das Cluster „Markt- und Stromsystem“ und war stellvertretender Leiter des Clusters „Energieflexible Modell­region Augsburg“.

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In den Jahren 2023 – 2026 ist er für den Strang Flexibilitätsvermarktung sowie die Modellregion Augsburg verantwortlich.

Kopernikus-Projekte: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Moderation:   Peter J. Hoffmann, OStD

Was ist das Ziel von Forum Zukunft@BSL? (ca. 3-4 x im Jahr)

ð  Zukunftsthemen „beleuchten“ und Handlungsmöglichkeiten auf den Weg bringen

Anmeldung (für Aufbau, Catering) unter: https://forms.office.com/e/e67rYjJYp2

oder E-Mail an veranstaltung@bs-lauingen.de

BESCHREIBUNG

Ziele: Sachliche Information durch den Referenten, sachliche Diskussion zur Umsetzung im Landkreis

  • „Gute Energiepolitik hat keine Farbe.“
  • „Populismus passt nicht zur sicheren Energiepolitik.“

Im Jahre 2015 schrieb das Bundesforschungsministerium 4 Kopernikus-Projekte mit jeweils 100 Mio. € über 10 Jahre aus, welche vor 8 Jahren starteten und noch bis 2026 laufen werden. Diese sollen zur gesellschaftlich akzeptierten sowie kosteneffizienten Realisierung der Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Eines davon ist das Projekt SynErgie – Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung. Dieses hat zum Ziel, innerhalb von zehn Jahren, im Einklang mit recht­lichen und sozialen Aspekten, alle technischen und marktseitigen Voraussetzungen zu schaffen, um den Energiebedarf der deutschen Industrie mit dem fluktuierenden Energie­angebot zu synchronisieren. Damit wird sowohl zur industriellen Wettbewerbsfähigkeit als auch zur Versorgungssicherheit in Deutschland beigetragen.

Ziel heute: Im Vortrag wird aufgezeigt, was diesbezüglich bisher erreicht worden ist und welche Entscheidungen getroffen werden müssen, damit die Industrie Ihren Beitrag leisten kann.

Es genügt aber nicht, wenn nur die Energiewirtschaft und die Industrie Ihre jeweiligen Beiträge leisten. Deshalb wird im Vortrag auch beispielhaft aufgezeigt, was jede/r Einzelne von uns tun kann und muss, um nach den jeweiligen Möglichkeiten angemessen beizutragen.

Kopernikus-Projekte: SynErgie

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