gehen über „die Brücke“ der dualen Ausbildung in das Berufsleben

Brücken bauen – Wege in die Zukunft


Gedanken aus dem ökumenischen Wortgottesdienst vorab:
Damit wir nicht nur vom Brückenbauen sprechen, wollen wir auch eine Brücke bauen. Dazu werden nun einige Kollegen vorbereitete Brettchen mit Begriffen darauf vorbringen und eine tragfähige Brücke, ohne Nägel, Schrauben oder Seile, nur durch den Kontakt miteinander, bauen. So eine Brücke nennt man Leonardo Brücke, weil sie wohl von Leonardo da Vinci, erfunden wurde.
Am Schul- und Berufsabschluss ist es Zeit, zurückzublicken: auf gemeinsame Momente und wichtige Elemente, um tragfähige “Brücken” zu bauen.
• Das Fundament ist die innere Einstellung wie du an das Leben herangehst. Bist du positiv eingestellt, dann läuft vieles auch positiv. Ist die Sichtweise auf das Leben und die bevorstehenden Aufgaben negativ, dann wird sich auch manches negativ entwickeln
Freundschaften:, auf das, was gelungen ist – und auch auf Herausforderungen, die
gemeistert wurden. In dieser Rückschau ist es wichtig, Brücken zu bauen:
Wahre Freunde sind immer für dich da, spüren direkt, wenn es dir nicht gut geht und helfen dir. Sie akzeptieren dich so wie du bist – mit allen Macken, Ecken und Kanten.
Außerdem machen sie sich vor anderen für dich stark, planen gemeinsame Zeit mit dir, unterstützen dich bei den Dingen, die du dir vornimmst und freuen sich ehrlich mit dir, wenn du deine Ziele im Leben erreichst.
• Brücken der Dankbarkeit zu den Menschen, die einen begleitet haben: Lehrerinnen und Lehrer, Mitschüler, Eltern, Ausbilder, Freunde.
• Brücken der Erinnerung, die auch in Zukunft tragen können – etwa durch gute
Worte, gemeinsame Erlebnisse, Fotos oder Abschiedsbriefe.
• Brücken der Versöhnung, wenn es Unausgesprochenes oder Konflikte gab.
• Gemeinschaft: Ein Lächeln, sich auf dem Weg grüßen oder ein Gespräch; jeden Tag können wir an einer guten Gemeinschaft bauen
• Solidarität ist ansteckend; Wenn wir in den kommenden Jahren immer wieder Brücken der Hilfsbereitschaft schlagen zu Menschen in Not in Nah und Fern
• Verbindungen: Im Grunde sind es immer die Verbindungen zu Menschen, die dem Leben seinen Wert geben. Je inniger die Verbindung desto stärker ist das Band der Liebe und der Verantwortung untereinander. Brücken verbinden – und das ist auch ein geistliches Bild: Gott lädt uns immer wieder ein, Brücken zu bauen zu anderen und zu ihm selbst. Der Berufsabschluss ist eine Gelegenheit, solche Verbindungen bewusst zu pflegen – bevor der nächste Abschnitt beginnt.
• Zusammenstehen: Zusammenhalt ist von großer Bedeutung für dein Wohlbefinden in einer sozialen Gruppe. Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, steigern ihre Lebenszufriedenheit und schützen sich gegenseitig vor Ungleichheit, Ausgrenzung und Armut .
• Beziehungen: Kommunikation ist der Leim, der Beziehungen zusammenhält – ohne sie bröckelt selbst das stärkste Fundament.
• Offenheit: – ist ein Schlüssel, der viele Türen zu Mit-Menschen öffnen kann.
• Regenbogen: Im Alten Testament spricht Gott zu Noah: Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch: …
Meinen Regenbogen setze ich in die Wolken, und er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und den Menschen auf der Erde.
Mut zur Veränderung – Aufbruch ins Neue
Der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt ist oft mit Unsicherheit verbunden:
Die Bibelstelle aus Josua 1,9 spricht in genau so eine Situation hinein. Josua steht vor einer großen Aufgabe – und Gott sagt zu ihm: „Sei getrost und unverzagt. Ich bin mit dir.“
Das ist keine billige Aufmunterung. Es ist ein tiefes Versprechen: Gott geht mit. Nicht nur in vertrauten Momenten, sondern auch dann, wenn sich alles ändert.
Veränderung braucht MUT! Leichter geht es, wenn wir dabei nicht auf uns allein gestellt sind. Das feste Fundamt – unsere Eltern, alle Menschen, die es gut mit uns meinen und unser Vertrauen auf Gottes Beistand helfen uns, mutig die neuen Schritte zu wagen. Amen
Artikel folgt, Online und DZ/AA
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